Der Holzschnitt ist ein Verfahren, bei dem mit hohem Druck und mit Hilfe eines hölzernen Druckstocks ein Bild erzeugt wird. Diese Technik zählt zu einem der ältesten Verfahren der Menschheit, Bilder zu erzeugen bzw. festzuhalten. Der Ursprung geht bis in das 4. Jahrhundert zurück. Es ist somit eines der ältesten Druckverfahren in der Geschichte der Mensch. Somit ist diese Technik eigentlich keine neue Erfindung, sondern eher die Anwendung altbekannter Möglichkeiten.

So hat z. B. Johannes Gutenberg den Holzschnitt als Mittel zur Erstellung seiner Buchillustrationen benutzt. Ein weiterer, sehr bekannter Künstler, nämlich Albrecht Dürer, hat durch seine Holzschnitte dafür gesorgt, dass diese Technik noch bekannter wurde.

Im ersten Durchgang wird das Motiv, das auf dem Papier ausgespart bzw. weiß bleiben sollen, mit üblichen Werkzeugen aus der Holzplatte herausgeschnitten. Dann wird die Platte mit der ersten Farbe gedruckt.

Anschließend gereinigt und weiter bearbeitet. Die Bereiche, die in einer weiteren Farbe gedruckt werden sollen, werden weggeschnitten. Dann wird die Platte mit der zweiten Farbe gedruckt.

Dieser Vorgang wiederholt sich solange, bis das endgültige Bild gedruckt ist. Auf dieses Art und Weise können mehrere Schichten übereinander gedruckt werden.

Durch das Verändern/weiter Bearbeiten der Platte (Reduktion), werden die restlichen Holzflächen immer kleiner, bis am Ende nur noch Reste da sind und kein Motiv mehr zu erkennen ist.
Auch die Aquarellmalerei hat ihren Ursprung weit zurück in der Menschheitsgeschichte. Zunächst einmal wurden Aquarelle – mit Wasserfarben angefertigte Bilder – nicht als besonders wertvoll angesehen. Aber auch hier hat ein sehr bekannter Künstler, nämlich auch wieder Albrecht Dürer, dafür gesorgt, dass Aquarelle sehr viel bekannter und angesehener wurden.

Ab dem 18. Jahrhundert haben dann etliche Künstler durch ihre Arbeiten dafür gesorgt, dass die Aquarellmalerei ihre entsprechende Anerkennung fand.

Bei der Technik Aquarell/Tusche wird zuerst ein Bild mit Aquarellfarben gemalt, auf das, wenn die Farben getrocknet sind, eine Tuschezeichnung gelegt wird.

Aquarellmalerei ist eine schnelle und spontane Malerei, deshalb sollte der Maler sicher im Umgang mit Farben und Pinsel sein.

Basis für diese Kunstform, ist das links beschriebene Verfahren des Holzschnittes. Allerdings werden hier die Bereiche, die im nächsten Schritt für die Tuschezeichnung benötigt werden, auch schon am Anfang aus dem Druckstock heraus geschnitten.

Nach dem Druck und dem Trocknen der Farbe, kann mit Tusche in die dafür vorgesehenen Flächen gezeichnet und die gedruckten Flächen mit der Zeichnung verbunden werden.